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PRODUKTE

Angularkompensatoren

Bei dieser Kompensationsart ist die axiale Bewegungsmöglichkeit einer Welle oder eines Kompensators durch eine Winkelbewegung ersetzt. Die angulare Bewegung eines Kompensators versteht sich demnach als eine Winkelbewegung der Anschlussteile zueinander, deren Drehpunkt in der Balgmitte liegt. Das Knickvermögen solcher Angularkompensatoren wird ausgenutzt, um eine Rohrleitung „gelenkig“ zu machen und somit eine Kompensation zu ermöglichen.

Höhere Innendrücke schränken die Verwendungsmöglichkeit der Kompensatoren keineswegs ein, weil die auftretenden Kräfte von den Gelenken aufgenommen werden. Durch Einsatz von einfachen Gelenken, oder Kardangelenken ist es möglich eine angulare Bewegung über eine oder zwei Drehachsen zu realisieren.

Angularkompensatoren kommen in Rohrleitungen in der Regel niemals einzeln, sondern immer nur paarweise oder dreifach zum Einsatz. Sie ermöglichen eine große Dehnungskompensation auf kleinem Raum unter Vermeidung großer Reaktionskräfte auf die Festpunkte.

Die Größe der möglichen Dehnungskompensation ist bei gegebenem zulässigem Winkelausschlag des Kompensators abhängig vom Abstand der Angularkompensatoren untereinander. Je größer dieser Abstand ist, desto größer ist die mögliche Dehnungsaufnahme und umso kleiner werden die Verstellkräfte im Rohrleitungssystem.

Angularkompensator mit ein paar Einfachgelenken
Angularkompensator mit Kardanring
Angularkompensator mit Kardanring, Drehbewegung über 2 Achsen